ZUKUNFT DER KIRCHE

Preis für Priester-Bewerberinnen – auch Münsterländerin ist darunter

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Felicitas Höing aus Dülmen und acht weitere Frauen machten ihre Berufung öffentlich. Dafür erhalten sie mit Philippa Rath die „Trompete von Jericho“.

Von KNA, ber

Die Benediktinerin Philippa Rath und eine Gruppe von neun Theologiestudentinnen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erhalten die diesjährige „Trompete von Jericho“. Der Preis der österreichischen Kirchenreformbewegungen steht in diesem Jahr laut Mitteilung im Zeichen der Ebenbürtigkeit von Frauen und Männern. Der Preis wird im Oktober von den Bewegungen „Wir sind Kirche“, „Pfarrer-Initiative“, „Laieninitiative“ und „Priester ohne Amt“ verliehen.

Philippa Rath von der Hildegard-Abtei in Rüdesheim-Eibingen setzt sich seit Jahren entschieden dafür ein, dass die kirchlichen Weiheämter für Frauen geöffnet werden. In zahlreichen Büchern, durch ihren Einsatz im Reformprozess Synodaler Weg der katholischen Kirche in Deutschland und im Zentralkomitee der deutschen Katholiken setze sie sich für die Gleichberechtigung der Frauen in der Kirche ein. Darüber hinaus kommentiert die Benediktinerin regelmäßig für Kirche+Leben. Die Laudatio hält der Jesuit Andreas Batlogg.

Die ausgezeichnete Gruppe von Theologiestudentinnen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hatte sich im Frühjahr 2025 offiziell um Aufnahme ins dortige Priesterseminar beworben. Medienwirksam hätten sie damit öffentlich gemacht, „dass sie sich zum Priestertum berufen fühlen und in der katholischen Kirche Priesterinnen werden wollen“, wie es vonseiten der Reformbewegungen heißt. Zu der neunköpfigen Gruppe zählt die Münsterländerin Felicitas Höing. Die Laudatio hält die Schweizer Seelsorgerin Monika Schmid, selbst frühere Preisträgerin der „Trompete von Jericho“.

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