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Neuer Verwaltungsdirektor des Bistums verlässt „Dialog-Medien und Emmaus-Reisen GmbH“

Ralf Hammecke als Geschäftsführer im Medienhaus Münster verabschiedet

  • Mit Dankesworten und guten Wünschen haben die 45 Mitarbeitenden der „Dialog-Medien und Emmaus-Reisen GmbH“ ihren bisherigen Geschäftsführer Ralf Hammecke verabschiedet.
  • Das Bistum Münster als Gesellschafter, Betriebsrat und Mitarbeitende würdigten Hammeckes wirtschaftlich erfolgreiche und vertrauensvolle Tätigkeit.
  • Ralf Hammecke tritt am Montag seine neue Aufgabe als Verwaltungsdirektor des Bischöflichen Generalvikariats in Münster an. Bischof Felix Genn hatte dieses neue Amt vor kurzem eingeführt.
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Mit Dankesworten und guten Wünschen haben die 45 Mitarbeitenden der „Dialog-Medien und Emmaus-Reisen GmbH“ ihren bisherigen Geschäftsführer Ralf Hammecke verabschiedet. Hammecke hatte die Leitung des Unternehmens, zu dem unter anderem „Kirche-und-Leben.de“ gehört, im April 2018 übernommen. Am kommenden Montag beginnt der 55-Jährige seinen Dienst als Verwaltungsdirektor des Bischöflichen Generalvikariats, zu dem ihn Bischof Felix Genn berufen hat.

Bistum: wirtschaftlich positive Entwicklung

Ulrich Hörsting, Finanzchef des Bistums Münster, würdigte Hammeckes „versierte und erfolgreiche Tätigkeit“ für das Unternehmen. Bei allen notwendigen Umstrukturierungen „die Ruhe zu bewahren, ist eine Leistung an sich“, sagte Hörsting. Zugleich sei es Hammecke mit Bravour gelungen, aus allen Mitarbeitenden unterschiedlicher Bereiche ein Team zu bilden.

Für das Bistum Münster als Gesellschafter lobte Hörsting, dass alle Geschäftsbereiche – „Kirche+Leben“, die Medienagentur „Kampanile“ und der Reiseanbieter „Emmaus-Reisen“ – aus einer schwierigen wirtschaftlichen Ausgangslage eine positive Entwicklung genommen hätten. Das Bistum danke ihm für seinen Einsatz, „um Sie am kommenden Montag als neuen Chef zu begrüßen“.

Dank für vertrauensvolle Zusammenarbeit

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem scheidenden Geschäftsführer betonte Anselm Thissen für den Betriebsrat des Unternehmens. Hammecke habe das Haus „wieder in sicheres Fahrwasser geführt“. „Und Sie haben es geschafft, beim Gesellschafter wieder ins Bewusstsein zu rücken, dass wir eine Tochterfirma des Bistums sind.“ 

Martin Burzlaff, Prokurist von Emmaus-Reisen, erinnerte daran, dass nur wenige Tage nach Hammeckes Amtsantritt 2018 der weitere Geschäftsführer Ralf Thier-Hinse überraschend starb. Nach einer kurzen Zeit als „Lehrling“ habe Hammecke als alleiniger Geschäftsführer das Unternehmen mit „großem Einsatz, sehr viel Engagement und Weitsicht auf Kurs gebracht“. Nicht zuletzt als echter Team-Player sei es ihm gelungen, schnell Vertrauen im Kreis der Kolleginnen und Kollegen zu schaffen.

Hammecke: Was wir tun, ist kein Selbstzweck

Hammecke selbst dankte für das Vertrauen von Mitarbeitenden und Gesellschafter – und nicht zuletzt für den warmherzigen Abschied, der wegen der Corona-Pandemie zum Großteil digital stattfand. Mit Blick auf seine künftige Tätigkeit als Verwaltungsdirektor betonte er, Bistum, Medienhaus und Reisebereich gehörten zu „einer Familie“, die bei aller Unterschiedlichkeit mit einem gemeinsamen Auftrag unterwegs sei.

„Was wir tun, ist kein Selbstzweck“, mahnte Hammecke. „Wir alle als Kirche sollen zum Ausdruck bringen: Unser Glaube will Menschen in ihrem Leben begleiten. Der, der uns allen das Leben geschenkt hat, kann von uns erwarten, dass wir das mit Engagement angehen.“

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