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Der für viele Katastrophen-Streifen bekannte Filmemacher beschreibt sich selbst als Atheisten. Wovon er trotzdem überzeugt ist.
Hollywood-Regisseur Roland Emmerich (70) glaubt an Reinkarnation. Emmerich sagte am Freitag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur in Stuttgart, er glaube zwar nicht an Übernatürliches und sei Atheist. „Aber ich glaube an Reinkarnation, also Wiedergeburt.“
Auf die Frage, als was er gerne auf die Welt wiederkommen würde, überlegte er lange und sagte dann: „Nochmal als Regisseur – es macht einfach zu viel Spaß!“
Roland Emmerich: „Religionen funktionieren nicht“
Emmerich wurde durch Katastrophenfilme wie „Independence Day“, „Godzilla“ und „The Day After Tomorrow“ berühmt. In „2012“ thematisierte er eine angebliche Weltuntergangs-Prophezeiung der Maya. In dem Film wird auch der Vatikan zerstört. Nichts in seinen Filmen werde zufällig zerstört, „das hat immer Gründe“, sagte er jetzt und fügte hinzu: „Meiner Ansicht nach funktionieren Religionen nicht. Ich bin Atheist.“
Emmerich war diese Woche aus den USA in seine Heimatstadt Stuttgart gekommen, um das 30-jährige Bestehen von „Independence Day" zu feiern. Er äußerte sich am Rande der Film-Fachkonferenz FMX in Stuttgart.