FRAUEN

Nach nur neun Monaten: Anne König tritt als KFD-Bundesvorsitzende zurück

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Die aus Borken im Münsterland stammende CDU-Politikerin nannte keine Gründe für ihre Entscheidung. Wie geht es jetzt mit dem Verband weiter?

Die Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD), Anne König (CDU) aus Borken, hat ihr Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Wie der Bundesverband am Freitag in Düsseldorf mitteilte, erfolgte der Schritt auf eigenen Wunsch. 

Gründe für diese Entscheidung teilte die KFD nicht mit. König war erst vor neun Monaten zur Bundesvorsitzenden gewählt worden, nachdem ihre Vorgängerin und Parteikollegin Mechthild Heil nach Kritik nicht mehr zur Verfügung stand.

Kommissarische Leitung

Der Verband dankte König für ihre geleistete Arbeit an der Spitze der Organisation. Übergangsweise übernehmen die stellvertretenden Vorsitzenden Ulrike Göken-Huismann aus dem Bistum Münster und Lucia Lagoda kommissarisch die Leitung. Damit sei die Kontinuität der Verbandsarbeit sichergestellt, heißt es.

Eine Nachfolgerin soll zu einem späteren Zeitpunkt gewählt werden. König bleibe der KFD weiterhin als Mitglied verbunden.

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