POLITIK

Sachsen-Anhalt vor der Wahl: Bischof Feige zieht zu AfD klare Grenze

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Die Partei gilt in dem Bundesland als gesichert rechtsextrem. In einem Podcast sagte der Bischof von Magdeburg, warum er sie für unwählbar hält.

Von KNA

Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige sieht keine Gemeinsamkeiten zwischen dem Weltbild der AfD und der katholischen Kirche. Mit Blick auf queere Menschen und das Segnen homosexueller Paare habe die Kirche sicher eine Entwicklung hinter sich, sagte Feige in einem Podcast der Mitteldeutschen Zeitung“ und der Volksstimme“. 

Aber die große Tendenz sei, dass wir da offen sind für jeden Menschen und jeden Menschen achten in seiner Art und Weise, in seiner Sexualität und in seiner Selbstbestimmung“. In ihrem Parteiprogramm setzt sich die AfD primär für die klassische Kernfamilie ein. Feige äußerte sich im Podcast 2,1 Millionen“ der beiden Zeitungen.

In der Bundesrepublik hätten Priester oft von der Kanzel heruntergepredigt, die CDU zu wählen, so Feige weiter. Inzwischen sei man offen für alle demokratischen Parteien. Katholisch heißt nicht unbedingt konservativ, sondern kann auch liberal bedeuten, sozial, ökologisch, lokal, universal und mehreres miteinander verbinden.“ Die Einstufung der AfD in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem markiere jedoch eine Grenze.

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