Katholische Friedensinitiative hofft auf Signalwirkung

Sant'Egidio begrüßt Erklärung von Trump und Kim

Die katholische Gemeinschaft Sant'Egidio hat die Vereinbarung zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bei ihrem Gipfeltreffen in Singapur begrüßt. Die Entscheidung für eine atomare Abrüstung Nordkoreas lasse auf ein Ende des „schwer lastenden Erbes des Kalten Krieges“ hoffen, erklärte die Gemeinschaft am Dienstag in Rom. Darüber hinaus sei dies ein Signal für einen Abbau nuklearer und konventioneller Waffen weltweit. Sant'Egidio setzt sich international für Friedensarbeit ein. Zu ihren Erfolgen zählt die Vermittlung eines Friedensvertrags für Mosambik 1992.

Hoffnung auf Verbesserung für nordkoreanische Bevölkerung

Die Friedensinitiative äußerte auch Hoffnung auf Verbesserungen für die Menschen in Nordkorea. Die Vereinbarung zwischen Trump und Kim solle für die Entwicklung und ein Ende vieler Probleme von Nutzen sein, unter denen vor allem die schwächsten Bevölkerungsgruppen litten. Die Gemeinschaft verwies dabei auf eigene Initiativen für humanitäre und medizinische Hilfe für Nordkorea.

Trump und Kim verpflichteten sich mit ihrer Erklärung am Dienstag zum Aufbau neuer Beziehungen und zur Schaffung einer stabilen Friedensordnung auf der koreanischen Halbinsel. Kim bekräftigte, den Entnuklearisierungsprozess abschließen zu wollen, Trump sagte im Gegenzug Sicherheitsgarantien zu.