Geschäftsleute bieten Raum für weihnachtliche Darstellungen

Schaufenster statt Museum: Krippen-Fotos in Münster-Kinderhaus

  • Auch in Münster-Kinderhaus ist eine Krippenausstellung in diesem Jahr nicht möglich.
  • Deshalb hat Walter Schröer Krippen fotografiert.
  • Geschäfte im Stadtteil zeigen die Bilder.
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Krippenausstellungen sind wegen Corona nicht möglich – aber es gibt viele Ideen, die Weihnachtskrippe für viele Menschen sichtbar und ein bisschen erlebbar zu machen. Dazu gehört die Initiative des Heimatmuseums in Münsters Stadtteil Kinderhaus: 16 Krippen sind zum Start der Aktion als großformatige Fotos in den Schaufenstern von Geschäften im Stadtteil ausgestellt worden. Inzwischen machen weitere Geschäfte mit.

Die Idee hatte Walter Schröer in einer – wie er sagt - „schlaflosen Nacht“. Den stellvertretenden Vorsitzenden der Bürgervereinigung Kinderhaus (sie trägt das Heimatmuseum) ließ der Gedanke nicht ruhen, wie man die Krippenausstellung, die in diesem Jahr in dem kleinen Museum nicht möglich ist, in die Öffentlichkeit bringt. „Da muss doch was gehen“, überlegte der Hobby-Fotograf.

Ausstellung gibt es seit den Achtzigerjahren

Dann kam die Lösung, mit der er den Vorsitzenden der Bürgervereinigung, Christopher Görlich, rasch überzeugte: Krippen als Foto-Ausstellung. Walter Schröer fotografierte 16 Krippen, ließ die Fotos in unterschiedlichen Formaten auf Leinwand vergrößern und auf Rahmen spannen. In der Geschäftswelt des Stadtteils traf Schröer auf positive Resonanz mit der Idee, die Fotos auszustellen.

Seit Mitte der 1980er Jahre gibt es die Ausstellung im Heimatmuseum Kinderhaus. Bis zu 250 Krippen werden gezeigt. Schröer ist überzeugt, dass nun auch die Foto-Krippen Interesse finden.

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