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Emanuel Fürst zu Salm aus Rhede stand lange an der Spitze des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Warum er sich zurückzieht.
Emanuel Fürst zu Salm (64), seit 15 Jahren Hochmeister des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS), legt sein Amt nieder. Er sehe sich nach dem Tod seines Vaters nicht mehr in der Lage, den Aufgaben als höchstem Repräsentanten des Bundes gerecht zu werden. Salm wurde 1961 in Münster geboren. Seiner Familie gehört das Herrenhaus Rhede im Kreis Borken. Von 2011 bis 2016 war er Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.
Er habe Max Freiherr Spies von Büllesheim als neuen Hochmeister vorgeschlagen, teilte der BHDS am Donnerstag in Leverkusen mit. Dessen Wahl bei der Bundesvertreterversammlung am 22. März gelte als sicher, hieß es.
Im BHDS sind die katholischen Schützenbruderschaften zusammengeschlossen. Ihm gehören nach eigenen Angaben 1.300 Vereinigungen mit rund 300.000 Mitgliedern an. Bundesschützenmeister Robert Hoppe bekundete großes Bedauern über den Rückzug. „Ich hätte mir sehr gewünscht, unser partnerschaftliches Miteinander noch lange fortsetzen zu können.“