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Die Clemensschwester wurde 2001 seliggesprochen. Mehrere Termine erinnern daran – zu einem wird der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer erwartet.
Der Hildesheimer Bischof ehrt eine Münsterländer Selige: Heiner Wilmer feiert am 4. Oktober um 10 Uhr einen Festgottesdienst in der Mutterhauskirche der Clemensschwestern in Münster. Anlass ist die Seligsprechung von Schwester Maria Euthymia vor 25 Jahren, am 7. Oktober 2001, durch Papst Johannes Paul II. in Rom.
„Schwester Euthymia steht für eine Kirche, die nicht herrscht, sondern dient, die auf Vertrauen setzt statt auf Kontrolle“, sagt Bischof Wilmer in einem Interview im Euthymia-Jahresbrief der Clemensschwestern. Wilmer berichtet, er könne sich erinnern, dass er schon als kleines Kind gemeinsam mit seiner Mutter und seinen Geschwistern zu Maria Euthymia gebetet habe.
Bischof stammt aus Nachbarort der Seligen
Der Bischof stammt aus Schapen im Emsland, einem Nachbarort von Halverde bei Hopsten im Kreis Steinfurt, wo die Selige aufwuchs. Noch heute gehe er jedes Jahr zu ihrem Grab auf dem Zentralfriedhof in Münster, so Wilmer.
Die Clemensschwestern erinnern mit mehreren Veranstaltungen an die Selige, die am 8. April 1914 als Emma Üffing in Halverde geboren wurde, mit 20 Jahren in die Kongregation der Barmherzigen Schwestern (Clemensschwestern) eintrat und den Namen Maria Euthymia erhielt. Sie starb am 9. September 1955 im Alter von 41 Jahren.