Der Malteser Hilfsdienst rät

Sechs Tipps für den Straßen-Karneval

Möchten Sie an den Karnevalstagen den Sanitätern Arbeit machen? Damit das auch wirklich nicht passiert, gibt der katholische Malteser Hilfsdienst sechs Tipps für die tollen Tage.

Immer mit der Ruhe!

Vor allem ist es wichtig, Ruhe zu bewahren, auch wenn es schwerfällt. Das bedeutet, rücksichtsvoll miteinander umzugehen, nicht zu drängeln oder zu schubsen.

Finger weg von Schnaps und Drogen!

Essen Sie ausreichend. Trinken Sie nicht nur alkoholische Getränke. Von den beliebten „Kurzen“ zum Aufwärmen raten die Malteser ab. Hin und wieder eine heiße Tasse Tee ist die bessere Alternative. Finger weg von Hochprozentigem, erst recht von Drogen! Natürlich gilt auch im Karneval: „Keine Kurzen für die Kurzen!“ Bei diesbezüglichen Problemen bitte unbedingt an die Sanitäter wenden!

Tragen Sie festes Schuhwerk!

Wählen Sie dem Wetter angepasste Kleidung. Wer trotz winterlicher Kälte die Hüllen wie im Karneval von Rio fallen lassen will, sollte zumindest feste Schuhe tragen. Gerade im Straßenkarneval sind Glasscherben häufige Unfallursachen. Achtung auch bei Bonbon-Würfen, dass die Süßigkeiten nicht ins Auge gehen.

Reisen Sie mit Freunden an!

Die Malteser raten, nicht allein in die Karnevalshochburgen zu reisen. In einer Gruppe ist es einfacher, sich zu versorgen und sicherer, wenn tatsächlich etwas passieren sollte. Und mehr Spaß hat man in einer Gruppe vermutlich auch…

Achten Sie auf andere!

Einheimische und Gäste sollten auf ihre Nachbarn achten. Alarmieren Sie bei Anzeichen von Problemen Sicherheitskräfte oder Sanitäter, damit alle Menschen, die Hilfe brauchen, versorgt werden können. Es sind im Straßenkarneval ausreichend Einsatzkräfte unterwegs, die angesprochen werden können und gerne helfen.

Sprechen Sie vorher mit Ihren Kindern!

Kinder können im Getümmel leicht verloren gehen. Wenn das passiert, sollten sich Kinder und Eltern ebenfalls an Einsatzkräfte wenden. Über Funk werden sie versuchen, die zuständigen Stellen zu informieren, damit sich alle wiederfinden. Teilen Sie das Ihren Kindern schon vorab mit, damit erst gar keine Panik aufkommt.