Engagierte des Emmerick-Bundes berichten

„Selige Anna Katharina Emmerick wird weltweit verehrt“

Eine Voraussetzung für eine Heiligsprechung der seligen Anna Katharina Emmerick ist erfüllt – die weltweite Verehrung. „Monatlich erreichen uns bis zu 50 Mails aus aller Welt“, berichtete Angela Pund, stellvertretende Vorsitzende des Emmerick-Bundes, am Samstagabend in Dülmen. Dort kamen am Gedenktag der Seligen die Engagierten des Emmerick-Bundes mit Weihbischof Stefan Zekorn zusammen.

Weitere Informationen im Internet.

„Wenn wir die Mails beantworten, fragen wir immer nach der Verehrung. Vielleicht erfahren wir auf diesem Weg einmal von einem Wunder“, so Pund. Ein solches ist für eine Heiligsprechung erforderlich. Viele Mails enthielten Reliquienanfragen.

Zekorn: Ein Leben mit großer Wirkung

In einem Gedenkgottesdienst sagte Weihbischof Zekorn, das Leben Anna Katharina Emmericks habe sich „äußerlich nicht entfalten“ können. Die Kötterstochter sei die meiste Zeit ihres Lebens schwach und bettlägerig gewesen und habe nur neun Jahre im Kloster leben können, ehe es aus politischen Gründen geschlossen worden sei. „Doch was für eine große Wirkung hat es gehabt“, so Zekorn laut Bischöflicher Pressestelle. Er erinnerte unter anderem daran, dass der Regisseur Mel Gibson im Film „Die Passion Christi“ zahlreiche Visionen Anna Katharina Emmericks aufgegriffen habe.

Die Ordensfrau war am 9. Februar 1824 gestorben und in Dülmen beigesetzt worden. Seit 1975 ruhen ihre Reliquien in der dortigen Heilig-Kreuz-Kirche. Am 3. Oktober 2004 sprach Papst Johannes Paul II. die Mystikerin selig.