SERIE

Was mein Leben hell macht: Ein aufmerksamer Supermarkt-Kassierer

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Unser Alltag wird allzu oft von Krisen bestimmt. Dennoch gibt es sie, die positiven Moment. Ihnen widmen wir diese ganz persönliche Serie.

19 Uhr, die Schlange an der Supermarktkasse ist durchaus lang, sodass ich versuche, mich zu beeilen. Der Kassierer zieht meine Einkäufe über den Scanner – schneller, als ich sie in meine Tasche packen kann. Schließlich zahle ich, radle nach Hause.

Beim Auspacken stutze ich: Sieben Joghurt habe ich bezahlt, ich erinnere mich auch, so viele Becher aus dem Kühlregal genommen zu haben. In meiner Tasche finde ich fünf. Was tun?

Da lohnt sich das Radeln

Auf dem Kassenbon steht die Telefonnummer des Supermarkts: „Kann es sein, dass ich bei Ihnen an Kasse 1 vorhin zwei Becher Joghurt vergessen habe?“ Nach kurzer Zeit kommt die Mitarbeiterin zum Telefon zurück: „Stimmt, mein Kollege erinnert sich an Sie. Die Becher liegen dort. Können Sie abholen.“

Da lohnt sich die kleine Radtour zurück zum Supermarkt gleich doppelt. Nicht nur wegen des Fruchtjoghurts. Sondern vor allem wegen des freundlichen Teams: Der Kassierer hat die Becher – anders als ich beim Einpacken – nicht übersehen, beiseitegestellt und gibt sie mir nun lächelnd. Ich danke und drücke ihm etwas Geld für die Kaffeekasse in die Hand.

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