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Unser Alltag wird allzu oft von Krisen bestimmt. Dennoch gibt es sie, die positiven Momente. Heute: das Ende einer Baustelle.
Seit Wochen herrschte bei den Eltern Großbaustelle. Nachdem vor einiger Zeit die eine Hälfte des Hauses renoviert wurde, war nun die andere Hälfte dran. Schränke wurden ausgeräumt, Möbel abgebaut, Umzugskartons stapelten sich auf dem Flur. Schließlich brauchten die Bauarbeiter (ja, in diesem Fall ist kein Gendern nötig) Platz zum Arbeiten.
An diesem Wochenende war endlich Land in Sicht. Kein Meißel mehr, der auf ein Stemmeisen einschlug. Keine Fräse, die Fliesen zurechtschnitt. Die Bautür, die den Baustaub von seiner Ausbreitung im gesamten Haus abhalten sollte, war wieder ausgebaut. Das Gerüst an der Fassade auch weg. Und die leeren Schränke warteten darauf, wieder befüllt zu werden.
Endlich wieder Ruhe
Gesagt, getan. Gemeinsam putzten wir den letzten Staub von den Brettern und räumten Shampoo-Flaschen, Zahnpasta sowie Mäntel und Schuhe in die Fächer. Dabei fiel uns auch die eine oder andere Sache in die Hände, die ihren Weg in den Kleidersack oder den Mülleimer fand.
Nach getaner Arbeit schauten wir uns unser Werk an – etwas erschöpft, aber auch befreit. Jetzt konnten wir das Wochenende endlich entspannt genießen und uns zusammen über die zurückgewonnene Ordnung und Ruhe freuen.