SERIE

Was mein Leben hell macht: Sommerhitze

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Unser Alltag wird allzu oft von Krisen bestimmt. Dennoch gibt es sie, die positiven Momente. Ihnen widmen wir diese ganz persönliche Serie.

Kommt er, der Sahara-Hitze-Rekordsommer? Ganz abgesehen davon, dass dieser Alarmismus mir ganz kräftig auf den Zeiger geht: Als ich an meinem Lieblings-Erdbeerstand mein wöchentliches Kilo abholte, klagte die Dame hinterm Tresen über „diese Bullentemperaturen“ und wischte sich wie zum Beweis mit dem blanken Oberarm den Schweiß von der Stirn. Ich konnte nicht anders, als zu entgegnen: „Aber das gehört doch zum Sommer: dass es nicht nur warm, sondern manchmal auch zu warm ist!“

Ich genieße diese Sommersonnentage – immer schon. Nach dem Abi besonders, als ich mit drei Freunden im August durch Italien wanderte. Und wir in Kirchen Erfrischung fanden– mit nackten Füßen auf dem kalten Marmorboden. Ein richtiger Sommer braucht auch richtig heiße Tage: wenn die Luft so riecht, wie sie nur im Sommer riecht – nach Blüten, Gras und abends nach Grillgut. Man muss es ja nicht übertreiben, kühle Getränke und die besagte Siesta gehören schließlich auch zum Sommergenuss. Kalt und ungemütlich wird’s schon früh genug.

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