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Unser Alltag wird allzu oft von Krisen bestimmt. Dennoch gibt es sie, die positiven Momente. Ihnen widmen wir diese ganz persönliche Serie.
Adventsspaziergang sonntags abends in der Fußgängerzone. Gegen den Nieselregen habe ich einen Schirm aufgespannt – und wundere mich plötzlich: „War hier nicht immer ein großer Spielzeugladen?“ „Den gibt es doch schon lange nicht mehr“, sagt meine Frau. Enttäuscht überlege ich, wie lange ich nicht mehr hier war. Vielleicht, seit die Kinder erwachsen sind?
Wo früher Plüschtieren im Weihnachtsmarkt-Karussell im Glitzerlicht ihre Kreise drehten und ich schon als Kind von Carrerabahnen oder Modellbaukästen geträumt habe, bietet jetzt ein Immobilienmakler Grundstücke und Maisonette-Wohnungen an.
Immobilienmakler statt Spielzeuggeschäft
Schade, aber wohl nicht zu ändern, denke ich mir – durchaus selbstkritisch - in Zeiten von Internet. Wo sich ein großer Laden anscheinend nicht mehr rechnet.
Und dann entdecke ich es doch noch, in einer Seitenstraße: das kleines Spielzeug-Geschäft. Das Schaufenster vollgestopft mit Kinderträumen zwischen Weihnachtsdeko: Bunt verpackte Puppen, Figuren und Spiele. Fast wie früher. Und ich sehe – neben seinen Eltern - ein kleines Mädchen, das sich voller Sehnsucht am Schaufenster die Nase plattdrückt. Wie schön!
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