SERIE

Was mein Leben hell macht: Tierische Gäste

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Unser Alltag wird allzu oft von Krisen bestimmt. Dennoch gibt es sie, die positiven Momente. Ihnen widmen wir diese ganz persönliche Serie.

Ich stehe gern in der Küche. Zum einen, weil ich schlichtweg gern koche: in aller Ruhe Gemüse und Salat zu putzen und zu schnippeln, Saucen zu kreieren, neue Gerichte auszuprobieren – das entspannt und erfreut mich. Davon ab: Ich bin gern Gastgeber und habe gern viele Menschen an unserem langen Esstisch.

Ich stehe aber auch deshalb gern in der Küche, weil ich durchs Fenster so wunderbar beobachten kann, wer sich als ganz natürliche Gäste an unserer Futterstelle unter der Linde einfindet. Innerhalb einer viertel Stunde waren es nicht nur die Dutzenden Spatzen und Meisen, ein Buntspecht, ein Kleiber, ein Rotkehlchen und drei Laufenten – sondern auch ein stattlicher Hase. Und kaum fünf Minuten später saß der Hofhund bettelnd vor der Tür – und erwartete sein Leckerli (und meinte damit nicht den Hasen!)

Egal, ob am Esstisch oder an der Futterstelle – ich halte es gern mit Hebräer 13,2: „Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.“

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