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Was mein Leben hell macht: Wenn schon Kinder trösten lernen

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Unser Alltag wird allzu oft von Krisen bestimmt. Dennoch gibt es sie, die positiven Momente. Heute: ein Versprechen im Kindergarten.

Die Dreijährige weinte jedes Mal, sobald die Mutter den Raum im Kindergarten verließ. Auf ein lautes „Mama!“ folgte ein Heulen und Brüllen. Die Erzieherin von damals erinnert sich gut, wie sie dem Kind helfen konnte: „Ich habe mich zu ihm gesetzt und erklärt: ,Weißt Du das nicht? Mamas gehen manchmal weg. Aber sie kommen immer wieder zurück, ganz bestimmt!‘“

Worauf das Kind die Frau zuerst nur ungläubig ansah, dann aber immer seltener nach der Mutter schrie – die ja auch wirklich immer zurückkam. Die Erzieherin – mittlerweile im Ruhestand – lächelt. „Das war schön. Am schönsten war aber dann das, was ich drei Jahre später mit demselben Mädchen erlebt habe.“

Wieder gab es ein Kind, das noch lernen musste, ein paar Stunden ohne Mama auszukommen. Diesmal musste die Frau aber nichts sagen. Denn das mittlerweile fünfjährige Mädchen, das früher selbst so geweint hatte, setzte sich dazu und sagte: „Weißt Du denn nicht: Mamas kommen immer wieder zurück. Ganz bestimmt.“ Wie schön!

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