SERIE

Was mein Leben hell macht: Wie Schnee die Laune verbessert

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Unser Alltag wird allzu oft von Krisen bestimmt. Dennoch gibt es sie, die positiven Momente. Ihnen widmen wir diese ganz persönliche Serie.

Manche hassen den Schnee. Da sind die lästigen Verpflichtungen zum Wegeräumen, das langsamere Vorwärtskommen im Verkehr: Springt das Auto an, fährt die Bahn? Viele lieben ihn, insbesondere zu Weihnachten.

Für mich ist er ein Faszinosum: „Leise rieselt der Schnee“, die Welt wird ruhiger, eine weiße Decke breitet sich aus. Es wird heller in der dunklen, für manche tristen und deprimierenden Winterwelt, denn ein schneebedecktes Gelände reflektiert bis zu 95 Prozent des Lichts und kann auf natürlichem Weg unsere Laune verbessern. Vielleicht weckt Schnee auch das Kind in uns, wenn wir wie früher wieder Schneemänner bauen, Schneebälle werfen oder Schnee-Engel kreieren.

Zugleich bewirkt er nicht nur Vorsicht bei allen Bewegungen, sondern eine Achtsamkeit für den Augenblick. Wir wissen ja, morgen ist er vielleicht schon wieder geschmolzen. Dann ist jede Minute kostbar, um das winterliche Weiß mit allen Sinnen zu genießen. Bestenfalls entschleunigt er unser Leben und bringt Ruhe in die Hektik des Alltags.

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