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Unser Alltag wird allzu oft von Krisen bestimmt. Dennoch gibt es sie, die positiven Momente. Heute sogar einmal: die große Politik!
Ich könnte gut davon schreiben, wie heute gleich nach dem Aufstehen beim Blick aus dem Fenster in den sonnigen Frühlingsmorgennebel drei Laufenten durch den Garten watschelten, gefolgt von einem putzig aufgeregten Wasserhuhn, auf der anderen Seite zwei Störche durchs Gelände staksten auf der Suche nach Material für den Nestbau, und über allem ein vornehmer Fischreiher zum Endanflug ansetzte. Das Glück der Welt im Döschen. Und es war genau so.
Ich gestehe aber, dass dieser Tage etwas anderes mein Leben mindestens so hell gemacht hat: Nämlich, dass durch die wunderbaren Watschn gegen Rechtspopulisten wie Orbán in Ungarn, die weltweiten Proteste gegen das Papst-Bashing von Trump und Vance, nicht zuletzt durch den Widerstand gegen das „Regierungsprogramm“ der AfD in Sachsen-Anhalt diese widerlichen tumben Höllenreiter womöglich doch nicht so fest im Sattel sitzen, wie sie uns glauben machen wollen. Und dass mit denjenigen, die der Demokratie die Stange halten, doch die Vernunft eine Chance behält.
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