Anzeige
Warum Weihbischof Wilfried Theising den Menschen beim Militär dankbar ist – und warum der Ort des Gottesdienstes so gut passt.
Den Dienst der Soldatinnen und Soldaten hat Weihbischof Wilfried Theising aus Vechta gewürdigt. Sie täten Tag für Tag etwas dafür, dass „wir in Frieden leben können“, sagte Theising laut Bischöflicher Pressestelle Vechta vor rund 200 Militärangehörigen in der St.-Marien-Basilika im Wallfahrtsort Bethen bei Cloppenburg im Oldenburger Land. „Dafür sind wir als Land, als Gesellschaft sehr dankbar.“
Dem Frieden zu dienen, sei eine nicht immer einfache, aber doch „wunderbare Aufgabe“, so Theising. Friede falle nicht vom Himmel, sondern müsse durch persönliches Handeln „gemeinsam errungen werden“. Der Weihbischof verwies auf zahlreiche weltweite Konflikte und darauf, dass Kriege auch den Menschen hierzulande „wieder so nahe“ kämen.
Namen von Gefallenen
Der Friedensgottesdienst der katholischen Militärseelsorge in Niedersachsen fand laut Mitteilung bisher in Hildesheim statt, nun erstmals in Bethen. Theising erinnerte daran, dass in der Krypta der dortigen Kirche die Namen der Gefallenen des Oldenburger Landes verewigt seien. Auch das Mariengnadenbild von Bethen habe den Menschen in Kriegen Trost gespendet.
Der Leitende Militärdekan Torsten Stemmer sagte, die Soldatinnen und Soldaten feierten Gottesdienst, „weil wir fest daran glauben, dass Gott an unserer Seite steht und mit uns geht. Dass er letztendlich den Frieden gibt, für den wir uns tagtäglich einsetzen." Es brauche auch das Gebet, dass „dieser Friede, den wir in Europa erleben, Bestand hat“.
Nach dem Gottesdienst kamen die Teilnehmenden zu Begegnung und Mittagessen im Haus Maria Rast zusammen.