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79-Jährige geständig - 40 Jahre Haft drohen

Spielsüchtige Ordensfrau veruntreut 835.000 US-Dollar

  • Eine Ordensfrau aus Los Angeles hat über ein Jahrzehnt rund 835.000 US-Dollar für ihre Spielsucht veruntreut.
  • Sie zweigte es von Einnahmen einer kirchlichen Schule ab.
  • Nun drohen ihr bis zu 40 Jahre Haft.
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Von der freiwilligen Klausur des Klosters in die unfreiwillige der Gefängniszelle - das droht einer Ordensfrau aus Los Angeles, die über ein Jahrzehnt rund 835.000 US-Dollar für ihre Spielsucht veruntreut hat. Die 79-jährige Mary Margaret Kreuper gestand vor Gericht, als frühere Schulleiterin der "St. James Catholic School" das Geld von Einnahmen der kirchlichen Einrichtung abgezweigt zu haben. Dafür drohen ihr bis zu 40 Jahre Haft in einem Bundesgefängnis.

Laut Staatsanwaltschaft gab Kreuper zu, das Geld für "Glücksspiele in Casinos" von Las Vegas verprasst zu haben. Laut ihren Anwälten zeigt sich das Mitglied der "Josefsschwestern von Carondelet" reuig. Sie habe mit den Strafverfolgungsbehörden und dem Erzbistum Los Angeles kooperiert.

Ordensfrau in der Schulverwaltung half

Bereits vor rund zwei Jahren hatte der Orden angekündigt, für den Schaden durch die mutmaßliche Veruntreuung aufzukommen. Kreuper hatte fast 30 Jahre lang die katholische Schule geleitet. Eine Ordensfrau, die in deren Verwaltung arbeitete, half bei den Machenschaften.

Kreupers Anwälte hoffen auf Nachsicht des Richters, da ihre Mandantin mit fortschreitendem Alter eine mentale Erkrankung entwickelt habe: "Diese hat ihr Urteilsvermögen genommen und sie Dinge tun lassen, die sie andernfalls niemals getan hätte."

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