GESELLSCHAFT

Statistik 2025: Geht der Trend zum Papstnamen?

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Der kurze Vorname Leo ist seit vergangenem Jahr wieder deutlich beliebter. Welche Namen in Deutschland ansonsten hoch im Kurs stehen.

Von KNA

Der Papstname Leo ist zu einem der beliebtesten Vornamen in Deutschland aufgerückt. Er kletterte im vergangenen Jahr von Platz 12 auf Platz 4, wie die „Gesellschaft für deutsche Sprache“ in Wiesbaden berichtete. Dabei ließen die Experten offen, wie viel Einfluss der Amtsantritt von Leo XIV. dabei hatte. Nach den Amtsantritten von Benedikt XVI. 2005 und Franziskus 2013 hatte es zumindest keinen solchen Trend gegeben, wie aus den entsprechenden Listen hervorgeht.

Dass Leo ebenso wie Theo deutlich im Trend sei, zeige jedenfalls, „dass kurze, prägnante Namen bei vielen Eltern besonders gefragt sind“, erläuterte die Geschäftsführerin der Gesellschaft, Andrea-Eva Ewels, in der Mitteilung. An der Spitze der Erstnamen stehen weiter unangefochten Sophia/Sofia bei den Mädchen und Noah bei den Jungen.

Im Süden häufiger christliche Namen

Bei den Mädchen folgen hinter Sophia/Sofia die Namen Emma und Emilia, die ihre Platzierung getauscht haben. Die weiteren Plätze belegen Mia, Lina, Ella, Hanna/Hannah, Klara/Clara, Mila sowie Lia/Liah.

Unter den Jungen platzieren sich bei den vergebenen Namen hinter Noah Mat(h)eo/Matt(h)eo und Theo. Auch Emil, Leon, Elias, Paul, Luca/Luka und Henry/Henri zählen weiterhin zu den beliebtesten Jungennamen.

Die Auswertung zeigt außerdem erhebliche Unterschiede zwischen den Regionen Deutschlands, so die Mitteilung. „Im Süden werden häufiger christliche und biblische Namen vergeben als im Norden. Auch zwischen Ost- und Westdeutschland bestehen weiterhin Unterschiede in den Namenspräferenzen.“ Neben religiösen Einflüssen spielten dabei Tradition, Geschichte und regionale Identität eine wichtige Rolle.

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