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Mein erstes eigenes Geld habe ich dank Kirche+Leben verdienen können – als Zeitungsbote in meiner Heimatpfarrei St. Johannes Ev. in Cappenberg (Kreis Unna) vor mehr als 15 Jahren. Insofern schließt sich mit meinem Volontariat ein Kreis, auch wenn damit damals niemand rechnen konnte.
Der erste Schritt auf diesem Kreis war ein Umzug nach Münster, um dort Katholische Theologie zu studieren. Aus Interesse und weil es sinnvoll erschien, sich breiter aufzustellen, schloss ich zusätzlich ein Politik-Studium an. Nebenbei habe ich im Wahlkreisbüro eines Europaabgeordneten gearbeitet. Dabei lernte ich Journalismus „von der anderen Seite“ kennen: Presseschauen sichten, Berichte schreiben, Kontakt zu Journalisten halten und Interviewtermine organisieren.
Dabei keimte der Wunsch auf, auf der journalistischen Seite zu sitzen. Ich möchte den einzelnen Menschen in den Blick nehmen und von den Geschichten, die er oder sie erzählt, berichten. Zugleich interessiere ich mich als Theologe für das kirchliche Geschehen in Deutschland und der Welt. Für beides – die weite Welt der Kirche und die Menschen in den Pfarreien im Bistum Münster – ist Kirche+Leben die ideale Redaktion.
Wenn ich in den kommenden zwei Jahren nicht in der Redaktion zu finden bin, dann sucht mich auf dem Speckbrett-Platz (eine typisch münstersche Sportart!) oder in Turnhallen, in denen Floorball gespielt wird. Oder ihr trefft mich in einer Münsteraner Kneipe an, wo ich mit großer Begeisterung an einem Pub-Quiz teilnehme.