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Seelsorger tritt neue Pfarrstelle in Coesfeld-Lette an

Stephan Wolf verlässt Wallfahrtsort Eggerode

20 Jahre lang begleitete Stephan Wolf die Pilgergruppen im münsterländischen Eggerode bei Schöppingen, wo das Gnadenbild „Unsere Lieben Frau vom Himmelreich“ verehrt wird. Nun wechselt der Pfarrer nach Coesfeld-Lette.

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„Der Abschied von Eggerode fällt mir nicht leicht“, sagt Stephan Wolf. 20 Jahre hat der 61-Jährige als Wallfahrtsrektor den Ort mit seiner Gnadenkapelle „Unsere Lieben Frau vom Himmelreich“ geprägt und unzählige Pilger begrüßt und kennen gelernt.

„Eggerode ist besonders. Klein und beschaulich. Jeder kennt jeden. Und vielleicht deshalb schätzen die vielen auswärtigen Pilger den Ort.“ Wallfahrten nach Eggerode haben bei Verbänden, Gemeinschaften und in den Pfarreien des Münsterlands Tradition. Aber auch viele Einzelpilger machen sich auf den Weg dorthin.

Marienfeiern im September

„Viele Gruppen sind angemeldet, einige Besucher kommen auch spontan. Die Begegnungen und Gespräche waren immer intensiv. Ich hoffe, ich habe vieles richtig gemacht“, sagt der Seelsorger und meint dabei nicht nur die großen Feiern zu Beginn der Wallfahrtszeit am 1. Mai und die Festwoche im September zu Mariä Geburt, wenn die 800-Seelen-Gemeinde ihr Patronatsfest feiert.

Wolf wird Pfarrer der Pfarrei St. Johannes der Täufer in Coesfeld-Lette. Er tritt die Nachfolge des im März verstorbenen Pfarrers Carsten Remke an. Die Amtseinführung von Stephan Wolf in Lette ist am 5. November um 11 Uhr.

Amtseinführung am 5. November

Der gebürtige Holtwicker ist seit vielen Jahrzehnten in unterschiedlichen Aufgaben auf Diözesanebene tätig: Als junger Priester war er Geistlicher Leiter der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) im Bistum Münster. 1989 übernahm Wolf für fünf Jahre die Pfarrverwaltung von St. Peter und Paul in Hopsten-Halverde und war Schulseelsorger an der Fürstenbergschule in Recke. Danach leitete er drei Jahre den Pfarrverband Recke. Von 1997 bis 2008 hat Wolf auch in der Abteilung Schulseelsorge im Generalvikariat mitgearbeitet. Er war von 2006 bis 2008 Diözesanfrauenseelsorger und Diözesanpräses der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD).

2009 wurde er Bischöflicher Beauftragter für die in der Gemeindeseelsorge tätigen Priester der Weltkirche und damit Ansprechpartner für die ausländischen Priester, die zumeist aus Indien und Afrika ins Bistum gekommen sind. Für diese Priester leitete er viele Kurse mit bis zu 20 Priestern.

Begleiter der ausländischen Priester

„Ich kenne wohl die meisten der so genannten Priester der Weltkirche, die hier in den Gemeinden Dienst tun. Zu vielen habe ich auch persönliche Kontakte“, sagt Wolf, dem sehr daran gelegen ist, dass die ausländischen Priester die deutsche Kirche und die Traditionen hierzulande kennen.

Wenn er von indischen Priestern eingeladen wird, freut sich Wolf auf die Mahlzeiten. „Ich liebe die indische Küche. Aber das Essen darf nicht zu scharf gewürzt sein.“

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