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Die Sternsinger brachten ihren Segen auch in diesem Jahr ins Schloss Bellevue und ins Kanzleramt. Warum Friedrich Merz beim Empfang fehlte.
Die Sternsinger haben am Dienstag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue und Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) im Kanzleramt besucht und ihren Segen gegeben. Zunächst schrieben am Morgen 20 Kinder und Jugendliche aus dem katholischen Erzbistum Paderborn am Dreikönigstag „20*C+M+B+26“ an das Eingangsportal des Schlosses Bellevue. Die Abkürzung steht für „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) und das aktuelle Kalenderjahr.
Steinmeier dankte den Sternsingern für ihr Engagement. Die Aktion verdiene viel mehr öffentliche Wertschätzung und Anerkennung, als das in der Vergangenheit der Fall gewesen sei. Daher habe er die Sternsinger auch in seiner jüngsten Weihnachtsansprache erwähnt. Seine Ehefrau Elke Büdenbender sagte, die Sternsinger machten die Welt ein Stück besser.
Der Bundespräsident empfing den königlichen Besuch bereits zum achten Mal in seinem Amtssitz. Er führt damit eine Tradition fort, die schon seine Amtsvorgänger gepflegt haben. Im Schloss Bellevue wird es für Steinmeier allerdings der letzte Empfang der Sternsinger gewesen sein, da das Gebäude umfassend saniert werden soll. Steinmeiers Amtszeit endet im kommenden Jahr.