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Vier Mädchen aus dem Bistum Münster durften zur Neujahrsmesse in den Petersdom. Wie es ihnen dabei ging.
„Das war unglaublich, ich kann das immer noch nicht ganz realisieren. Es hat sich angefühlt, als wären wir richtig berühmt.“ Kurz nach der Neujahrsmesse im Vatikan schildert die 14-jährige Mia aus dem Bistum Münster überglücklich ihre Eindrücke von einem wahrlich großen Erlebnis.
In ihren festlichen Gewändern und mit glänzenden Kronen hatten die Sternsingerinnen Mia und Anna (13) aus Marl gemeinsam mit der österreichischen Sternsingerin Clara (14) aus dem Burgenland die Gaben zu Papst Leo XIV. an den Altar im Petersdom gebracht.
Große Freude
„Am Anfang war ich sehr aufgeregt, aber als wir dann vor dem Papst standen habe ich mich richtig gefreut. Das war einer der schönsten Momente in meinem Leben“, erzählt Anna von der Begegnung mit dem Heiligen Vater, der die drei Mädchen segnete. Gemeinsam mit Theresa (13) und Pia (10) vertraten Mia und Anna aus der Pfarrei St. Franziskus in Marl am ersten Tag des neuen Jahres in Rom die deutschen Sternsinger.
Für die Mädchen aus dem nördlichen Ruhrgebiet waren die Tage in Rom und im Vatikan gespickt mit zahlreichen Erlebnissen. Gemeinsam mit 19 weiteren Sternsingern aus der Schweiz, aus Österreich, Italien, der Slowakei und aus Ungarn, die rund um den Jahreswechsel zu Gast in der italienischen Hauptstadt waren, nahmen sie am Silvestertag an der Generalaudienz des Heiligen Vaters auf dem Petersplatz teil.
Papst Leo XIV. nahm sich dabei Zeit für die engagierten Mädchen und Jungen. Sie stellten dem Heiligen Vater ihr Engagement beim Dreikönigssingen vor, überreichten ein gerahmtes Foto von Sternsingern mit dem Segen „Christus mansionem benedicat“ und durften sich anschließend sogar zu einem Gruppenfoto mit dem Papst aufstellen.