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Weltgedenktag für verstorbene Kinder am 9. Dezember

Stille Geburt: „Moseskörbchen“ hilft verwaisten Eltern

Skulptur von Monika Vernauer aus Münster.
Initiative Moseskörbchen hilft verwaisten Eltern.Video: Marie-Theres Himstedt
Krankenhausseelsorger Andreas Garthaus und Hebamme Ursula Heuser

Eine ganz schwere Geschichte, aber zugleich eine bewegende: Die Initiative „Moseskörbchen“ am Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster-Hiltrup steht Eltern bei, die ihr Kind tot zur Welt bringen.

Eine ganz schwere Geschichte, aber zugleich eine bewegende: Die Initiative „Moseskörbchen“ am Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster-Hiltrup steht Eltern bei, die ihr Kind tot zur Welt bringen.

Hebamme Ursula Heuser hat kein Patentrezept, um Eltern in so einer Situation zu helfen: „Wichtig ist es, den Eltern die Möglichkeit zu geben, mit allen Sinnen zu trauern.“ Oft kommen die Eltern schon mit einer entsprechenden Diagnose in das Krankenhaus.

Gemeinsam mit Eltern, wenn sie es wünschen, in einem Ritual von dem Kind Abschied zu nehmen: Das Team der Geburtshilfe unter der Leitung von Chefarzt Dr. Joachim Zucker-Reimann, Diakon Andreas Garthaus, Krankenhausselsorger, und die Pfarrgemeinde St. Clemens in Hiltrup, sind für verwaiste Eltern da.

Gräberfeld für im Mutterleib verstorbene Kinder

Für Sternenkinder besteht in Deutschland keine generelle Bestattungspflicht. Ein Problem, denn so wird den Eltern Trauern und Abschiednehmen erschwert. Ein Angebot der Initiative: Die Eltern können ihr Kind auf einem eigenen Gräberfeld auf dem Friedhof in Hiltrup bestatten.

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Kampanile Medienagentur