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Seltenes Bild: Auf dem Weg in den Süden haben Störche auf einem Kirchendach Halt gemacht. Ein Experte erklärt, warum sie so früh dran sind.
Ungewöhnliches Naturschauspiel in Niedersachsen: 21 Störche haben sich auf dem Weg ins afrikanische Winterquartier auf der Sankt-Benedikt-Kirche in Lengerich (Landkreis Emsland) niedergelassen. Weitere 30 Zugvögel machten am Freitag in umliegenden Siedlungen Rast, wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtete.
Nabu-Experte: Störche vermutlich Jungtiere
Bernward Rusche vom Naturschutzbund (Nabu) Deutschland geht davon aus, dass es sich um Jungvögel handelt. Generell flögen Störche Mitte bis Ende August in den Süden, so der Vorsitzende vom Nabu Emsland-Süd. Jungtiere, die noch üben und Erfahrungen sammeln müssten, starteten schon zwei bis drei Wochen eher. Ein geübter Storch schaffe pro Tag etwa 300 Kilometer.