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Der Papst hat eine genaue Vorstellung, worauf seine Mitarbeitenden achten sollen, um Kriminalität zu verfolgen.
Papst Leo XIV. wünscht ein sensibles Vorgehen bei der Aufklärung von Straftaten in der katholischen Kirche. Es müssten „die Anforderungen der Gerechtigkeit, der Wahrheit und der Nächstenliebe stets gewahrt und respektiert werden“, sagte er am Donnerstag vor Mitarbeitern der Disziplinarabteilung der Glaubensbehörde im Vatikan.
Die Stelle beschäftigt sich unter anderem mit Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Geistliche.
Leo XIV.: Glaubensbehörde bietet Orientierungshilfe
Anlass war die Vollversammlung der Behörde, die von dem argentinischen Kardinal Víctor Manuel Fernández geleitet wird und vor allem für Fragen der katholischen Lehre zuständig ist.
Im Kontext des derzeitigen epochalen Wandels biete sie den Gläubigen ein klares Wort der Kirche und den Bischöfen wertvolle Orientierungshilfen, sagte der Papst.