Seit 25 Jahren Bischof in Peru

Strotmann feiert Bischofsjubiläum im Heimatort Riesenbeck

In seinem Heimatort hat der aus Hörstel-Riesenbeck im Kreisdekanat Steinfurt stammende Norbert Strotmann (72) sein 25-jähriges Bischofsjubiläum gefeiert. Der Herz-Jesu-Missionar ist Bischof von Chosica im Osten der peruanischen Hauptstadt Lima.

Münsters Bischof Felix Genn zitierte nach Angaben seiner Pressestelle im Festgottesdienst aus einem Glückwunschschreiben von Papst Franziskus. Darin würdigt der Papst die geistlichen und intellektuellen Fähigkeiten Strotmanns und dankt für seinen Einsatz zum Wohl der Gläubigen in Peru und zum Wohl seines Ordens. Genn lobte ferner die Liebe und Leidenschaft, mit der Strotmann „die Botschaft des Herzens“ zu den Menschen bringe.

Erst Weihbischof, später Bischof

Christoph Winkeler, Pfarrer von St. Reinhildis Hörstel, sagte, die Gläubigen hätten Grund, Danke dafür zu sagen, „dass du deinen Ruf angenommen hast“. Unter den Teilnehmern des Festgottesdienstes waren Angehörige und Weggefährten Strotmanns. Auch der nordrhein-westfälische Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) war anwesend, der ebenfalls Riesenbecker ist.

Strotmann lebt seit 1973 in Peru. Im selben Jahr wurde er dort zum Priester geweiht. 1993 empfing er die Bischofsweihe, wurde zunächst Weihbischof in Lima. 1997 übernahm er als Bischof das von Lima abgespaltene neue Bistum Chosica. Seit 2017 ist Strotmann zudem Generalsekretär der peruanischen Bischofskonferenz.