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Opferschutz als vorrangiges Ziel

Synodaler Weg fordert klare Regeln im Umgang mit Missbrauchstätern

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Das katholische Reformprojekt Synodaler Weg fordert klare Regeln im Umgang mit Missbrauchstätern. Zur Vorbeugung von sexuellem Missbrauch sollen nach einem am Freitag in Frankfurt beratenen Papier zudem bereits die angehenden Priester einen Verhaltenskodex unterschreiben. Eine Disziplinarordnung für Priester soll demnach auch grenzwertiges, aber nicht strafrechtlich bedeutsames Verhalten erfassen.

Wenn eine Täterschaft nachgewiesen sei, müssen nach dem Papier per Dekret formulierte Auflagen zu einer Therapie ausgesprochen werden. Deren Ziel müsse vor allem der Opferschutz sein. Die Gefahr von Wiederholungstaten dürfe nicht unterschätzt werden. Deshalb dürften sie dienstlich nicht wieder in Kontakt mit Kindern, Jugendlichen und Schutzbedürftigen kommen. Jedem Täter müsse eine Art „Fall-Manager“ zugewiesen werden. Der Text stieß in erster Lesung auf eine Zustimmung von mehr als 96 Prozent.

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