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Gregor Maria Hanke nahm mit drei anderen Bischöfen nicht am Synodalen Ausschuss teil. Sein Nachfolger geht einen anderen Weg.
Der ernannte Bischof von Eichstätt, Christian Würtz, will sich im Unterschied zu seinem Vorgänger Gregor Maria Hanke zukünftig am synodalen Prozess der katholischen Kirche in Deutschland beteiligen. „Wenn die Synodalkonferenz von Rom als Gremium anerkannt wird, dann sehe ich keinen Grund, dort nicht mitzumachen“, sagte er gegenüber katholisch.de.
Würtz sagte, er werde sich in den kommenden Wochen mit dem Vorstand des Eichstätter Diözesanrates treffen. Synodalität sei ein „Auftrag an uns alle“. Er könne sich nicht vorstellen, „dass wir uns als Diözese komplett ausklinken, sondern dass wir den Weg, den die ganze Kirche in Deutschland geht, mitgehen“.
Vier Bischöf stiegen aus
Der ehemalige Eichstätter Bistumsleiter Hanke nahm gemeinsam mit den Bischöfen von Köln, Passau und Regensburg nicht am Synodalen Ausschuss teil, der ein Ergebnis des mehrjährigen Projektes Synodaler Weg war. „Die Ziele des deutschen Synodalen Weges und der weltkirchliche Prozess der Synode gehen […] inhaltlich nicht Hand in Hand“, hieß es im November 2024 in einer Presseerklärung.
Papst Leo XIV. ernannte Würtz am 7. Juli 2026 zum Bischof von Eichstätt. Er wird am 4. Oktober vom zuständigen Metropoliten, Bambergs Erzbischof Herwig Gössl, in sein Amt eingeführt. Auch der Apostolische Nuntius Hubertus van Megen, der Münchner Kardinal Reinhard Marx und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) haben ihr Kommen angekündigt.