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Sie gehörte fest in den Kalender des Marienwallfahrtsorts: Jetzt endet die Tradition der Telgter Kutschenwallfahrt.
Noch einmal hat sich Telgte an Christi Himmelfahrt, 14. Mai, zu einem Treffpunkt für Pferde- und Kutschenfreunde aus der ganzen Region verwandelt – und zugleich in einen Ort des Abschieds. Denn die traditionelle Kutschenwallfahrt mit ihren geschmückten Landauern, Wagonetten und Münsterländer Jagdwagen fand zum letzten Mal statt. Viele Besucherinnen und Besucher ließen sich vom regnerischen Wetter nicht abhalten, an der 37. Kutschenwallfahrt teilzunehmen, die seit 1988 fest zum Telgter Veranstaltungskalender gehört. Dies berichtet die Bischöfliche Pressestelle.
Bereits am Vormittag trafen die Kutschen auf der Planwiese ein, ehe Weihbischof Wilfried Theising gemeinsam mit Propst Michael Langenfeld die Pilgermesse feierte – aufgrund des Wetters in der Propsteikirche statt unter freiem Himmel. In seiner Begrüßung erinnerte Langenfeld an die lange Tradition der Wallfahrt und begrüßte die vielen Gäste, die „Jahr für Jahr zu Tausenden gekommen sind“. Besonders begrüßte er Weihbischof Theising, mit dem ihn ein persönliches Jubiläum verbindet: Beide wurden vor 37 Jahren am selben Tag zu Priestern geweiht.