Weihbischof: Firmgottesdienste erreichen Zehntausende

Theising: Firmung bringt auch Erwachsene in Kontakt mit Kirche

Die Bedeutung der Firmung hat Weihbischof Wilfried Theising betont. Die Feiern seien „ein gutes Forum, um Jugendliche und Erwachsene in Kontakt mit dem Sakrament und der Liturgie zu bringen“, sagte er laut Bischöflicher Pressestelle Vechta bei einem Treffen mit Katecheten und Seelsorgern. Bei rund 2.000 Firmlingen pro Jahr im niedersächsischen Teil des Bistums Münster würden allein über Firmgottesdienste etwa 20.000 Menschen erreicht.

Theising riet den Katecheten, Vorbereitungskurse auf die Firmung nicht zu überfrachten und Wissenslücken bei den Jugendlichen nicht zu deutlich werden zu lassen. „Wir sollten die Schwelle nicht zu hoch legen“, sagte der Weihbischof. Das gelte auch für Firmgottesdienste.

Und wenn Firmlinge nicht wiederkommen?

Wenn Firmlinge anschließend nicht mehr zur Kirche kämen, dann sei das eben so, sagte Theising. Viele fänden später wieder einen Zugang. „Denn das Geschenk, das sie von Gott bekommen haben, das nimmt ihnen keiner mehr weg.“

Zusammen mit Taufe und Eucharistie gehört die Firmung zu den Sakramenten der Einführung. Sie begründen die Kirchenzugehörigkeit und die Rechtspersönlichkeit in der katholischen Kirche.