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Der „Wort zum Sonntag“-Sprecher übernahm 2024 die Leitung einer der letzten Ordenshochschulen Deutschlands. Jetzt wartet auf ihn eine neue Aufgabe.
Der Pastoraltheologe Wolfgang Beck verlässt die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen (PTH) in Frankfurt am Main zum Ende des Sommersemesters. Wie aus einer Mitteilung der Hochschule von Anfang Juli hervorgeht, übernimmt der Hildesheimer Priester als Nachfolger von Maria Widl den Lehrstuhl für Pastoraltheologie und Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt.
Beck war seit 2015 an der PTH tätig. Zunächst hatte er dort eine Juniorprofessur für Pastoraltheologie und Homiletik inne, nach seiner Habilitation wurde er 2022 zum ordentlichen Professor ernannt. Seit 2024 leitete Beck die Hochschule als Rektor. Darüber hinaus ist er als Sprecher der ARD-Sendereihe „Das Wort zum Sonntag“ bekannt.
Mahnung zur Kooperation
Zuletzt hatte Beck im April gemeinsam mit dem Dekan des Fachbereichs Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Christoph Nebgen, in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen staatlichen theologischen Fakultäten und kirchlichen Hochschulen geworben: „Theologien in ihrer wissenschaftlichen Formation neu aufzustellen, ist das Gebot der Stunde.“ In Frankfurt am Main arbeite die katholische Theologie „längst an kooperativen Formaten wissenschaftlicher Institutionen“.
Im November 2025 hatten die Jesuiten als Träger der PTH, das Bistum Limburg und die Goethe-Universität einen sogenannten Letter of Intent unterzeichnet, der den Aufbau eines „hochschulübergreifenden Fachbereichs“ vorsieht. Zusätzlich prüfe die Universität den Kauf des Campus Sankt Georgen.