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Der CDU-Politiker aus NRW bezeichnet die AfD als „völkisch-nationalistische Partei“. Sie stehe dem christlichen Gottes- und Menschenbild entgegen.
Der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU, Thomas Rachel, hat mit Blick auf die AfD eine Unvereinbarkeit von völkischem Nationalismus und christlichem Gottes- und Menschenbild bekräftigt. Nach christlichem Verständnis besitze jeder Mensch eine unveräußerliche Würde, schreibt Rachel in einem Beitrag für die evangelische Monatszeitschrift „Zeitzeichen“. Sie hänge weder von Herkunft und Staatsangehörigkeit noch von Religion, Hautfarbe oder Geschlecht ab. Die AfD sei eine rechtslastige, völkisch-nationalistische Partei, so Rachel.
Rachel, der auch Religionsfreiheitsbeauftragter der Bundesregierung ist, äußerte sich mit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt (6. September), Mecklenburg-Vorpommern und Berlin (20. September).
Keine Abstufung
Diesem Verständnis widerspreche ein völkisches Denken, das Menschen nach ihrer Abstammung einteile und die Zugehörigkeit zum Volk zum entscheidenden politischen Maßstab mache. „Der christliche Glaube kennt keine Abstufung der Menschenwürde nach Pass, Abstammung oder kultureller Nähe“, so Rachel.
Christinnen und Christen könnten in vielen politischen Fragen unterschiedlicher Auffassung sein: in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, bei der Gestaltung der Migration, in Fragen von Sicherheit, Klima oder europäischer Integration. Rachel: „Nicht zur Disposition stehen aber die unteilbare Menschenwürde, der Schutz von Minderheiten und die Verantwortung für Menschen, die verfolgt werden.“