Anzeige
Lange Jahre stand der ehemalige Direktor des Franz-Hitze-Hauses an der Spitze der deutschen Laien. Jetzt wird er für sein Engagement ausgezeichnet.
Der ehemalige Direktor der Münsteraner Bistumsakademie Franz-Hitze-Haus und langjährige Vorsitzende des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, wird mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. „Mit seinem Einsatz für den Synodalen Weg […] hat er das Gemeinwohl in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus in besonderer Weise gefördert“, heißt es in einer Mitteilung der Staatskanzlei.
Darüber hinaus würdigt das Land Sternbergs Engagement für die Erinnerung an jüdisches Leben in Deutschland sowie für Kunst und Kultur. Neben ihm erhalten am 24. August weitere 15 Personen die Auszeichnung, darunter die Schauspielerin Veronica Ferres und der ehemalige SPD-Vizekanzler Franz Müntefering.
Thomas Sternberg wurde 1952 im sauerländischen Elspe (Erzbistum Paderborn) geboren. Nach einer Bäckerlehre erwarb er sowohl einen philosophischen als auch einen theologischen Doktorgrad. Von 1988 bis 2016 leitete Sternberg die Bistumsakademie Franz-Hitze-Haus in Münster. Zwischen 2015 und 2021 stand er als Nachfolger von Alois Glück (CSU) an der Spitze des ZdK. Gemeinsam mit dem damaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, war Sternberg wesentlich für den Start des Synodalen Weges verantwortlich.