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Die 58-Jährige ist Pfarrsekretärin in der Pfarrei St. Vincentius in Dinslaken im Kreis Wesel. Was sie an der Arbeit reizt.
„Das will ich auch machen!“ – das dachte Sabine Schenzer als Jugendliche, nachdem sie die damalige Pfarrsekretärin kennen und schätzen gelernt hatte. „Ich war schon früh im Pfarreirat von St. Vincentius in Dinslaken aktiv und habe mich in der Firmvorbereitung engagiert. Damals habe ich gesehen, wie vielfältig die Aufgaben einer Pfarrsekretärin sind.“
Seither sind einige Jahre vergangen, mittlerweile ist Sabine Schenzer 58 Jahre alt, verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Ihr berufliches Leben startete sie bei einer Bank, doch 2007 war es dann so weit und sie erfüllte sich ihren Jugendwunsch und wechselte ins Sekretariat ihrer Heimatpfarrei.
Vielfältige Arbeit in der Pfarrei
Mittlerweile ist sie die Büroleiterin, mit ihren drei Kolleginnen koordiniert sie Termine, beantwortet Fragen und sucht Lösungen für Probleme. „Mein zweiter Vorname ist Pragmatismus“, sagt sie lachend. „Zu mir kommen Menschen mit ihren Fragen in allen Lebenssituationen, von der Taufe über die Hochzeit bis zur Beerdigung“, erklärt sie. Und es gebe eben nicht immer „die eine Lösung“ für alle Fragen. Um den Menschen schnell und gut zu helfen, müssten mit viel Empathie pragmatische Lösungen gefunden werden.
Das sei aber genau das, was sie an ihrer Arbeit so reizt. „Ich weiß morgens nie, was während des Tages alles geschehen wird“, sagt Sabine Schenzer. Zumal sie mit ihrem Team nicht nur für die Anliegen von Gemeindemitgliedern und dem Seelsorgeteam zuständig ist, sondern auch für die Buchhaltung, den Schriftverkehr inklusive Druck von Serienbriefen, die Personalorganisation samt Urlaubsplanung und auch die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit. Wichtig sei dabei nicht nur, dass die technische Büroausstattung den modernsten Standards entspricht, wie sie betont, sondern dass es auch im Team stimmt. „Das passt hier einfach. Wir können gut miteinander arbeiten, dabei lachen wir viel und manchmal weinen wir auch zusammen“, sagt die Büroleiterin.
Die vergangenen Monate waren eine besondere Herausforderung – nach einem Skiunfall konnte sie mehrere Wochen nicht im Büro sein, nun ist sie umso glücklicher, wieder im Schatten der St.-Vincentius-Kirche an der Gartenstraße arbeiten zu dürfen. Mittlerweile kann sie auch wieder ohne Gehhilfe zum Schaukasten gehen, um dort die Menschen über aktuelle Termine in der Pfarrei zu informieren. Denn auch das gehört zu ihren vielfältigen Aufgaben.