Es geht zwar steil hinauf zum Aventin, einem der sieben Hügel Roms, aber wenn man oben angelangt ist, erwarten eine herrliche Unaufgeregtheit mit einem gewissen vornehmen Touch. Natürlich ist Santa Sabina, eine der ältesten Kirchen Roms, einen Besuch wert, mit ihrem spektakulären Holzportal und dem schlichten, weiten Innenraum. Gleich daneben aber liegt ein traumhafter Orangengarten, der einen spektakulären Blick auf die Stadt öffnet. Warum nicht mit etwas Vino, Parmiggiano und Proscuitto ausgestattet zum Picknick hierher kommen? Oder man feiert gregorianisch gesungenen Vesper in der nahen Abteikirche Sant‘ Anselmo mit – immer um 19.15 Uhr. Anschließend sei ein Besuch in einem der vielen Restaurants im angesagten Viertel Testaccio zu Füßen des Aventin empfohlen.
4. Katakombe und Rundkirche ohne Trubel
Mosaiken, Katakomben und traumschöne Rundkirchen (Panteon, Santo Stefano Rotondo) gibt es einige in Rom. Wer es ruhiger, aber nicht minder spektakulär haben will, dem sei Sant‘ Agnese fuori le mura empfohlen. Die Kirche liegt an der Via Nomentana, zwei Kilometer außerhalb der Aurelianischen Mauer. Der Besuch lohnt zum einen wegen der in die Zeit Kaiser Konstantins zurückgehenden Kirche samt einem wunderschönen Apsismosaik, zum anderen wegen ihrer mit zehn Kilometern Gängen zu den größten Anlagen dieser Art gehörenden Katakombe. Überwältigend ist zudem die Rundkirche Santa Costanza direkt neben Sant‘ Agnese – das Mausoleum für die Tochter Kaiser Konstantins, die wie viele andere möglichst nah am Grab der Märtyrin Agnes beigesetzt werden wollte.
5. Caravaggio-Pilgertour