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Polizei erschießt den Attentäter in der Altstadt

Tote und Verletzte bei Attentat am Jerusalemer Tempelberg

  • Ein palästinensischer Attentäter hat am Sonntagmorgen am Jerusalemer Tempelberg einen Israeli getötet und drei weitere verletzt.
  • Nach offiziellen Angaben eröffnete er am Eingang des Heiligtums das Feuer.
  • Kurz darauf wurde der Mann durch die Polizei erschossen.
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Ein palästinensischer Attentäter hat am Sonntagmorgen am Jerusalemer Tempelberg einen Israeli getötet und drei weitere verletzt. Nach offiziellen israelischen Angaben eröffnete der Täter am Eingang zu dem Heiligtum in der Jerusalemer Altstadt das Feuer und wurde kurz darauf von der Polizei erschossen. Neben einem Gewehr sei er mit einem Messer bewaffnet gewesen. Das Attentats-Opfer erlag demnach im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Nach Informationen der „Jerusalem Post“ handelt es sich bei dem Angreifer um den 42-jährigen Fadi Abu Shkhaydam, der von Bekannten als Islamgelehrter und Vertreter der palästinensischen Organisation Hamas in Ost-Jerusalem beschrieben wurde. Er soll nahezu täglich in der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg gewesen sein und dort sowie in anderen Moscheen Ost-Jerusalems gepredigt haben. Allerdings habe er keine Verbindung zur jordanischen Waqf-Behörde, die den islamischen Kultbezirk verwaltet.

Juden werden beschimpft

Der fünffache Vater, der in einem palästinensischen Flüchtlingslager geboren wurde, gehörte nach den Recherchen der „Jerusalem Post“ seit langem den sogenannten „Murabitun“ (Garnisonssoldaten) an, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Juden etwa durch Beschimpfungen am Besuch des Tempelbergs zu hindern. Trotz Verbots der israelischen Behörden tauchten die Murabitun immer wieder am Eingang zu dem heiligen Bezirk auf.

Auf Videos, die kurz nach dem Attentat am Sonntag in sozialen Netzwerken kursierten, kündigt Shkhaydam an, die Al-Aksa-Moschee gegen israelische „Aggression“ zu verteidigen. Außerdem verflucht er arabische Regierungen als „Prostituierte“, die die Palästinenser in ihrem Freiheitskampf im Stich gelassen hätten.

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