KRIEG

Winter als Waffe: Papst Leo XIV. kritisiert russische Angriffe auf Ukraine

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Kein Strom, keine Heizung, eisige Kälte: Russland greift gezielt die Energieversorgung der Ukraine an. Wie Papst Leo reagiert.

Von KNA

Leo XIV. hat Russlands Kriegsführung gegen die Ukraine scharf kritisiert. "Auch in diesen Tagen wird die Ukraine von anhaltenden Angriffen heimgesucht, ganze Bevölkerungsgruppen sind dadurch der winterlichen Kälte ausgesetzt", sagte er am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz.

"Die Fortsetzung der Kampfhandlungen mit ihren immer schwerwiegenderen Folgen für die Zivilbevölkerung vertieft die Kluft zwischen den Völkern und rückt einen gerechten und dauerhaften Frieden in die Ferne", mahnte der Papst. Er verfolge die Ereignisse mit großer Trauer und sei in Gedanken und im Gebet bei den Leidenden. "Ich appelliere an alle, ihre Bemühungen zur Beendigung dieses Krieges weiter zu intensivieren."

Leo XIV. rief zum Friedensgebet für die Ukraine, den Nahen Osten und alle Regionen auf, "wo man sich leider für Interessen bekämpft, die nicht die der Menschen sind". Frieden werde “durch den Respekt vor den Völkern aufgebaut", mahnte er.

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