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Nicht länger als fünf Minuten - zum Schutz vor Corona

US-Bischof droht mit Strafe für zu lange Predigten

Nicht mehr als fünf Minuten: Wer länger predigt, dem droht der katholische Erzbischof von Santa Fe, John Wester, mit einem Predigtverbot. Diese Maßnahme soll die Gottesdienstbesucher schützen.

Nicht mehr als fünf Minuten: Wer länger predigt, dem droht der katholische Erzbischof von Santa Fe, John Wester, mit einem Predigtverbot. Die Maßnahme ergehe zum Schutz gegen Corona, berichtet das private katholische Mediennetzwerk CNA/EWTN (Mittwoch). Zu lange Predigten erhöhten das Infektionsrisiko bei Gottesdiensten und schreckten potenzielle Kirchgänger ab, wird Generalvikar Glennon Jones zitiert. Die gesamte Messe solle nicht länger als 30 bis 40 Minuten dauern.

Papst Franziskus empfiehlt grundsätzlich nicht mehr als zehn Minuten Predigtzeit. 2004 hatte der philippinische Kardinal Ricardo Vidal den Priester seiner Diözese Cebu einen Wecker geschenkt, um sie zu kürzeren Predigten zu ermutigen. Für Kirchgänger könnten lange Ansprachen „zur Katastrophe werden“; für Priester seien sie „Energieverschwendung“, warnte der 2017 gestorbene Kardinal, der für seine Kurzpredigten bekannt war. Der Wecker solle einüben helfen, das, was man sagen will, in ein paar Minuten abzuhandeln.

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