USA

Hat Donald Trumps US-Regierung Papst Leo XIV. gedroht?

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Die USA sollen laut Medienberichten Unterstützung von der katholischen Kirche für Trumps Außenpolitik eingefordert haben. Der Vatikan reagiert.

Von KNA

Der Vatikan dementiert Medienberichte über angebliche Drohungen der Trump-Regierung gegen Papst Leo XIV. Anlass war eine Begegnung des damaligen Papstbotschafters in den USA, Christophe Pierre, mit dem US-Sicherheitsberater Elbridge Colby am 22. Januar.

Vatikansprecher Matteo Bruni teilt dazu mit: "Das Narrativ einiger Medienorgane über die Begegnung entspricht definitiv nicht der Wahrheit." Das Treffen sei vielmehr, wie von Kardinal Pierre selbst bestätigt, Teil der regulären Mission des päpstlichen Vertreters gewesen.

Bruni erklärt: "Es war Gelegenheit für einen Meinungsaustausch über Fragen von wechselseitigem Interesse." Zuvor hatte auch die Botschaft der USA beim Heiligen Stuhl entsprechende Berichte dementiert.

Medienberichte über Forderungen an Papst

Am Donnerstag waren im Internet Berichte aufgetaucht, die behaupteten, die US-Regierung habe bei dem Gespräch Druck auf den Vatikan ausgeübt. Sie habe den Papst und die Kirche dazu bringen wollen, sich der außen- und sicherheitspolitischen Linie von Präsident Donald Trump anzuschließen.

Leo XIV. und Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hatten in den vergangenen Wochen wiederholt die Respektierung des Völkerrechts zunächst in Venezuela und später im derzeitigen Nahostkrieg angemahnt.

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