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Martin Scorsese: Kirche am Scheideweg - warum ihm Leo XIV. Mut macht

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Der US-amerikanische Regisseur sieht die Kirche am Scheideweg. Warum er dennoch Hoffnung hat und was das mit Papst Leo XIV. zu tun hat.

Von KNA

Nach Ansicht von Star-Regisseur Martin Scorsese steht die Kirche an einem Scheideweg. Immer wieder würden neue Fälle sexuellen Missbrauchs oder Finanzdelikte bekannt, weshalb sie moralische Glaubwürdigkeit verloren habe, sagte er laut Medienberichten vom Wochenende. Deshalb müsse die Kirche sich im Zuge der Glaubwürdigkeitskrise "neu erfinden".

Mit Blick darauf setze er Hoffnung auf Papst Leo XIV. "Ich bin beeindruckt von seinem Mut und seiner Einfachheit", sagte Scorsese. Er schätze, dass Leo offenbar die Ansicht des früheren Papstes Franziskus (2013-2025) teile, wonach die Kirche sich reformieren müsse, um ihre moralische und geistliche Stärke zu bewahren.

Martin Scorsese gilt als einer der berühmtesten Regisseure der Welt. Auch christliche Themen griff er in seinen Werken auf. 1989 wurde er für seine Regiearbeit bei "Die letzte Versuchung Christi" für den Oscar nominiert. 2016 erschien der Film "Silence" über zwei Jesuiten in Japan. In der Serie "Martin Scorsese Presents: The Saints" erzählt der Filmemacher das Leben ausgewählter Heiliger nach. Scorsese pflegte nach eigenen Angaben eine Freundschaft zu Papst Franziskus.

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