POLITIK

Umfrage: Mehrheit der US-Amerikaner zweifelt an Trumps Religiösität

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Der US-Präsident inszeniert sich immer wieder als Christ und handelt gleichzeitig wenig christlich. Was Meinungsforscher dazu herausfanden. 

Von KNA

Eine wachsende Zahl von US-Amerikanern zweifelt an der Religiosität ihres Präsidenten. In einer Befragung kurz vor Donald Trumps Verbalattacken gegen Papst Leo XIV. und der Publikation von KI-generierten Bildern, die ihn in der Pose eines Heilands oder gemeinsam mit Jesus Christus zeigten, gaben 70 Prozent an, sie hielten Trump für nicht besonders oder überhaupt nicht religiös – 8 Prozentpunkte mehr als im Oktober 2024. Wie das Washingtoner „Pew Research Center“ am Donnerstag mitteilte, stuften lediglich 5 Prozent der Befragten Trump als „sehr religiös“ ein, 24 Prozent als „einigermaßen“.

Selbst unter Trumps stärksten Unterstützern halten relativ wenige den Präsidenten für sehr religiös: nur 8 Prozent der Republikaner und 5 Prozent der weißen Evangelikalen gaben dies an. Gleichwohl meinen 43 Prozent der Anhänger der Republikaner und 49 Prozent weißer Evangelikaler, dass Trump sich für ihre Glaubensinteressen einsetzt. Unter den Katholiken vertraten 24 Prozent diese Einschätzung; 43 Prozent äußerten die Ansicht, der Präsident schere sich nicht besonders um katholische Anliegen.

Die Befragung wurde vom 6. bis 12. April unter knapp 3.600 volljährigen US-Amerikanern durchgeführt.

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