VATIKAN

Ein Ferrari bei Papst Leo XIV.: So kommt das Probesitzen an

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Das Kirchenoberhaupt erhielt das Lenkrad des neuen Modells „Luce“ als Geschenk. Was das Internet dazu sagt.

Von KNA

Zwei kurze Videosequenzen mit Leo XIV. gehen derzeit viral – mit gegensätzlichen Reaktionen. Die eine zeigt den Papst, wie er am Dienstag im weißen Gewand in den neuen vollelektrischen Ferrari steigt und sich die Funktionen erklären lässt. Im zweiten Video ist zu sehen, wie er einem alten Priester, der in der römischen Hitze auf dem Petersplatz zusammenbrach, zu Hilfe eilt.

Während das von Teilnehmern der Generalaudienz am Mittwoch gefilmte Video wegen der spontanen Nächstenliebe des Papstes viele positive Kommentare im Netz nach sich zog, stieß das Probesitzen im Ferrari auf vielfältige Kritik.

Sündenfall des Motorsports

Sie kam zum einen von Rennwagen-Fans alter Schule, die den Elektro-Ferrari als einen Sündenfall des Motorsports betrachten und den „Segen des Papstes“ für dieses aus ihrer Sicht verfehlte Produkt ebenfalls kritisch sehen. Andere im Netz finden nicht gut, dass sich der Papst in einem Luxusmobil ablichten lässt, das rund eine halbe Million Euro kostet.

Leos Vorgänger Franziskus hatte eine Vorliebe für erschwingliche Einfach-Autos der Marke Fiat 500 gezeigt. Der bislang letzte Papst, der in einen – damals noch feuerroten – Ferrari stieg, war Johannes Paul II. (1978-2005) bei einem Werksbesuch in Maranello.

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