VATIKAN

Rom: Papst Leo XIV. berät sich mit Kurienspitzen

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Das Kirchenoberhaupt hatte die Leiter nach seiner Wahl nur vorläufig bestätigt. Warum das Treffen für Besetzungsfragen entscheidend sein könnte.

Von KNA

Papst Leo XIV. hat eine Arbeitssitzung mit all seinen Behördenleitern abgehalten. Über das Treffen am Montag informierte die vatikanische Pressestelle. In der Regel besprechen sich der Papst und die Leitung seiner Weltkirchen-Behörden zweimal im Jahr. Im November 2024 geschah dies zum letzten Mal unter Papst Franziskus, der am 21. April 2025 starb.

Direkt nach seiner Wahl am 8. Mai hatte Leo XIV. die Leiter der römischen Kurie „bis auf Weiteres“ im Amt bestätigt. Dies ist das übliche Vorgehen eines neuen Kirchenoberhauptes mit den Amtsinhabern, von denen die meisten ihre Stellungen laut Kirchenrecht mit dem Tod eines Papstes automatisch verlieren.

Seither hat Leo XIV. die Leitung des Bischofsdikasteriums neu besetzt. Er selbst stand dieser Vatikan-Behörde bis zu seiner Papstwahl vor. Mit Spannung erwartet wird sein Umgang mit den Spitzenpositionen der weiteren 15 Dikasterien, die sich um verschiedene Belange der Weltkirche kümmern. Die aktuellen Amtsinhaber traf Leo XIV. mitunter schon mehrfach in Einzelaudienz.

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