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Gigantische Drohnen-Show und ein Konzert mit Weltstars im Vatikan – und das alles für den Frieden in der Welt im Geiste von Papst Franziskus.
Ohne Abschlusserklärung, aber mit einem Konzert der Superlative auf dem Petersplatz ist am Samstagabend das „World Meeting on Human Fraternity 2025“ („Welttreffen zur Geschwisterlichkeit der Menschen“) zu Ende gegangen. Das vom Gedankengut des im April gestorbenen Papstes Franziskus geprägte Treffen hatte in mehreren Gesprächsrunden an verschiedenen Orten in Rom getagt, zum Abschluss auch auf dem Kapitol der Ewigen Stadt.
Teilnehmer waren unter anderen etwa 30 Nobelpreisträger, zahlreiche Vertreter aus Religion und Politik – darunter viele Kommunalpolitiker – Medienleute, Künstler, Unternehmer und Wissenschaftler. Insgesamt zählte der Vatikan rund 500 Teilnehmer.
Menschenwürde und KI im Fokus
Wie ein roter Faden zog sich die Befassung mit den Krisenherden der Erde sowie mit den Chancen und Gefahren der Künstlichen Intelligenz durch die Redebeiträge. Gemäß den Gedanken von Papst Franziskus wurde dabei immer wieder die Menschenwürde und die Brüderlichkeit unter den Menschen aller Völker und Religionen als Schlüssel zum Frieden betont.
Für den Vatikan erklärte Kardinal Mauro Gambetti: „Geschwisterlichkeit ist keine abstrakte Idee, sondern ein konkretes Handeln, das dem Gegenüber sein Gesicht zurückgibt.“ Weiter sagte er: „Mensch sein bedeutet nicht, sich von der Macht verführen zu lassen, sondern die Würde zu wahren; nicht die Wahrheit Interessen zu unterwerfen und nicht die Erde als Rohstofflager auszunutzen, sondern sie als gemeinsames Haus zu bewahren.“