Bluttat in Jerusalem und Polizeieinsatz in Essen

Verdächtiger Mann löst Panik in Kirche aus

In einer katholischen Kirche in Essen ist am Karfreitag Panik unter den Besuchern ausgebrochen. Während eines Gottesdienstes am späten Nachmittag mit rund 500 Teilnehmern sei ein Mann in die Kirche gekommen, der sich „sehr verdächtig verhalten“ habe, so ein Polizeisprecher: „Darauf ist es zu einer Panik innerhalb der Gläubigen gekommen, die möglichst schnell aus dem Kirchengebäude heraus wollten.“ Dabei seien zwei Personen nach Stürzen leicht verletzt worden.

UPDATE: Der Verdächtige, der als psychisch krank gilt, wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

Laut „Bild“ ereignete sich der Vorfall während eines Gottesdienstes der kroatisch-katholischen Gemeinde in der Kirche Sankt Thomas Morus im Stadtteil Vogelheim. Der Verdächtige sei von einigen Gläubigen in der Kirche überwältigt und dann von der Polizei festgenommen worden. Diese, so der Sprecher, sei kurz vor 18 Uhr alarmiert worden und mit einem großen Aufgebot vor Ort gewesen. Das verdächtige Verhalten eines Mannes habe zudem einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst, berichtete der Sprecher der Essener Polizei, Peter Elke, der „Bild“-Zeitung.

In Jerusalem wurde am Nachmittag während der Karfreitagsfeierlichkeiten eine 25-jährige Britin von einem psychisch kranken Mann erstochen. Die Sicherheitsstufe rund um die Jerusalemer Altstadt wurde erhöht. Dort versammelten sich tausende Pilger und Besucher zu den traditionellen Karfreitagsprozessionen sowie zum bis Montag andauernden jüdischen Pessachfest. Die Polizei hat laut Medienberichten die Zahl ihrer Einsatzkräfte um 1.500 zusätzliche Polizisten erhöht.