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Oscar-Preisträger in Recklinghausen geehrt

Volker Schlöndorff erhält Ehrenpreis des Kirchlichen Filmfestivals

  • Der Filmemacher Volker Schlöndorff wurde für sein Lebenswerk mit dem Ehrenpreis des Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen geehrt.
  • Laudatorin Julia Helmke würdigte seine Werke als Hoffnungswerke für das Leben.
  • Der Preisträger erhielt neben einer Urkunde einen Olivenbaum – als Hobbybauer besaß Schlöndorff einst 600 Exemplare des Ölbaumes.
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Volker Schlöndorff hat am Wochenende den Ehrenpreis des Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen, dem einzigen ökumenischen Filmfestival in Deutschland, erhalten. „Ihr Werk – vom ersten Film bis zu Ihrem jüngsten, der ein grandioses Zeichen des Vertrauens ist, sind Hoffnungswerke für das Leben“, würdigte Laudatorin Julia Helmke am Samstagabend Schlöndorffs Schaffen. Als großer Geschichtenerzähler des Kinos habe der heute 83-jährige Filmemacher von Beginn an den Worten der Literatur und der Kraft der Bilder getraut. Es seien häufig unbequeme Filme, die Augenöffner sein wollten.

Der Geehrte zeigte sich als Kämpfer für das Kino. „Denn es ist ein Ort, an dem wir gemeinsam einen Film erleben. Das ist etwas anderes, als allein vor dem Fernseher zu sitzen“, so Oscar-Preisträger Schlöndorff, der neben einer Urkunde einen Olivenbaum erhielt.

Schlöndorff freut sich über Hoffnungszeichen

„Ich bin selbst ein Hobbybauer und hatte einmal 600 Olivenbäume. Ich freue mich über diesen Olivenbaum, der auch ein Hoffnungszeichen für das Leben ist“, sagte er. „Wer hätte gedacht, dass auch in Recklinghausen Olivenbäume wachsen.“

Die Preisverleihung war der Höhepunkt einer zweitägigen Spezialauflage des Filmfestivals. 2023 ist für den 15. bis 19. März wieder ein reguläres Kirchliches Filmfestival geplant. Es wird vom ökumenischen Arbeitskreis Kirche & Kino des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen und des Katholischen Kreisdekanats Recklinghausen veranstaltet.

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